Eine ganz normale Fahrt auf Deutschlands Straßen?
am 20. August 2010 unter Verkehrsrecht abgelegtDie Fahrt beginnt noch ganz ruhig.
Nach Ortsausgang ist aber die Straße abgeschabt worden, wahrscheinlich soll der Belag erneuert werden. Keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Haben die keine Schilder mehr? In dem Fahrzeugpulk werden ständig Steine hochgewirbelt, es knallt dauernd etwas gegen die Windschutzscheibe. Gott sei dank kann die Stelle ohne Beschädigungen passiert werden.
Etwas weiter steht ein einzelner Mensch auf der Fahrbahn, mit einem Messgerät. Er scheint der Meinung zu sein, weil er eine Warnweste an hat, könne ihm wohl nichts passieren. Da keine Geschwindigkeitsbegrenzung eingerichtet wurde, kommen die Fahrzeuge mit 100 km/h auf ihn zu. Er macht keine Anstalten zum Verlassen der Fahrbahn, also Vollbremsung. Ob der nicht weiß, dass es keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt? Oder weilt er schon zu lange auf Erden?
Wieder etwas weiter steht ein PKW mitten auf der Fahrbahn mit Warnblinkanlage. Also erneut bremsen und nachdem der Gegenverkehr es zulässt, überholen. Dabei kann dann die Ursache in Augenschein genommen werden. Es war ein Wildschwein, dass zu lange auf Erden weilte. Das Auto sah nicht so gut aus.
Als sollte es nicht reichen, wieder ein Stück weiter steht auf der anderen Fahrbahnseite ein Kran. Dahinter ein Polizeiauto mit Blaulicht. Und jetzt im Rückspiegel kann man sehen, ein Auto liegt im Straßengraben. Daher also der Kran.
Puh, endlich ist die Fahrt zu Ende. Aufatmend wird das Fahrzeug verlassen, erleichtert, dass einem selbst nicht passierte.