Post privatisiert ihr Management
am 31. August 2009 unter Allgemein, Arbeitsrecht abgelegtZur weiteren Kostensenkung will nun die Post ihr Management privatisieren. So sollen Dienstleister mit den Aufgaben (Unterschreiben, Kaffee trinken, auf Sitzungen herumlungern) betraut werden und nur noch für diese Aufgaben bezahlt werden und nicht mehr für die übrige Zeit. Damit hofft die Post, erhebliche Kosten zu sparen.
Rrrrrrrrring. Mist, der Wecker, schon wieder die Nacht vorbei. In der Zeitung steht auch nichts Neues. Oh, doch: von der Post. Die wollen nicht ihr Management abschaffen, sondern ihre Filialen. Dann war das nur ein Traum.
Aber wenn die ihre Filialen abschaffen: Da gab es doch mal eine Rechtsprechung zu den Eismann-Fahrern, dass die auch nicht selbständig sondern Arbeitnehmer sind. Na mal sehen, was hier mit den Filialen wird.
Und wenn sie die Filialen abgeschafft hat, was bleibt dann noch von der Post übrig? Richtig, die Briefkästen. Da bekommt das Wort “Briefkastenfirma” gleich eine ganz andere Bedeutung. Vielleicht kann sie sich den Begriff ja als Marke schützen lassen.